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kubanische Autoren in Deutschland

Trotz geographischer und Entwicklungs-Unterschiede zwischen Kuba und der ehemaligen DDR, bestanden gegenseitige Attraktion und Bewunderung zwischen beiden Ländern. Übereinstimmungen und Unterschiede fanden oft  auch Aufnahme in die Literatur des jeweiligen Landes.   

 

Prof. Martin Franzbach, emeritierter Professor an der  Universität Bremen zu Themen der Literatur und Sozialgeschichte Spaniens und Lateinamerikas. In diesem Zusammenhang stehen seine Werke „Sozialgeschichte der kubanischen Literatur 1608-1959“ und eine zweiteilige Ausgabe in spanischer Sprache für die Jahre 1959-2005.

 

Reinhard Iben, in Thüringen geboren und aufgewachsen, beschrieb in seinem autobiografisch grundierten Roman „Zwei Plus Vier“ die Lebensverhältnisse von nicht systemkonformen DDR-Bürgern, sowie deren schwierige und riskante Aktivitäten, heimlich das Land zu verlassen.

 

Evelio R. Mora, ein kubanischer Schriftsteller, der in Bonn lebt, studierte an der Universität von Havanna deutsche Sprache und Literatur. Er veröffentlichte mehrere Romane. In deutscher Übersetzung erschien „Was der Fluss mit sich nimmt“. Hier werden Geschehnisse in einem kubanischen Dorf erzählt, die eng mit der Geschichte Kubas von Anfang bis Ende des 20. Jahrhunderts und auch mit familiären Begebenheiten verbunden sind. Der Roman erhielt in Kuba keine Genehmigung zur Veröffentlichung.