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Yoani und ihre Generation

 Yoani Sanchez hat sich zu einer der bekanntesten Kubaner außerhalb der Grenzen Kubas entwickelt. Von der spanischen Zeitung El País wurde ihr der Preis Ortega Y Gasset in der Kategorie digital verliehen. Die Times zählt die 32-jährige Philologin zu den momentan 100 einflussreichsten Personen der Welt. Verschiedenste, international wichtige Zeitungen haben sie bereits interviewt. 

Die Berühmtheit kam mit dem Erfolg ihres Blogs Generation Y, in dem sie aus Kuba in kurzen Nachrichten die Hoffnungslosigkeit der Generation beschreibt und übermittelt, in der sie geboren ist.  Ihre Erzählungen, voll jugendlicher Frische, aber ernst in ihrer Form und ihrem Inhalt, beziehen sich auf die Schwierigkeiten, denen die Kubaner sich tagtäglich gegenüber sehen. Gerade die Alltäglichkeit der Konflikte macht diese so schrecklich.

Hinter dem Erfolg ihres Blogs, der von Millionen Interessierter aus dem Ausland besucht wird, - nur sehr wenige Kubaner haben Internetzugang - , steht eine nicht nur kompetente, sondern auch sehr mühsame Arbeit. Yoani, die übrigens mit Reinaldo Escobar, einem häufigen Mitarbeiter des CubaJournals verheiratet ist, schuf die erste unabhängige journalistische Website von kubanischen Boden aus (
www.desdecuba.com); hierfür musste sie sich unabhängig von ihrem Beruf zunächst die erforderliche Technik aneignen und unter den erschwerten Bedingungen und begrenzten Zugangsmöglichkeiten in Kuba eine Möglichkeit entwickeln, sie zu aktualisieren; dabei sah sie sich häufig vor der Notwendigkeit, die zusätzlichen Klippen zu umschiffen, die die kubanische Regierung aufstellte – und noch aufstellt -, um ihre Tätigkeit zu erschweren. 

Anlässlich eines Zeitungsinterviews, das vor der Preisverleihung Ortega Y Gasset durchgeführt wurde, fragte man sie, ob sie glaube, reisen zu dürfen, um den Preis in Spanien entgegen zu nehmen; sie erwiderte, dass sie sich nicht vorstellen könne, dass die Regierung die Dummheit begehen würde, ihre Reise zu verhindern. Unbestreitbar: diesmal musste Yoani zugeben, sich geirrt zu haben. 

Emilio Hernández

Übersetzung von Gabriela Göbel 

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